Kinderfreuden

Ein perfekter Tag

Manchmal laufen Tage einfach perfekt, da ist es einfach schön Mutter zu sein.

Wir hatten heute einen tollen Tag gemeinsam. Meine kleine Tochter, mein Mann und ich. Mein Mann musste früh arbeiten, aber unsere Tochter und ich konnten bis halb acht schlafen. Für mich eine perfekte Zeit. Sonst schläft sie bis sechs/sieben Uhr. Heute war ihr wohl nach Ausschlafen zu Mute. :-) Wir sind dann aufgestanden, haben gefrühstückt mit leckerer Bananenmilch und noch ein bisschen den Haushalt gemacht. Dann haben wir uns mit eine Freundin von Ihr und ihrer Mutter getroffen. Das war sehr nett, wir sind eine Runde spazieren gegangen (welch Wahnsinn bei 30 Grad!) und dann noch auf einen kleinen Waldspielplatz. Das war toll! Ihr kennt sicher diese Seilbahnen, bei denen man auf der einen Seite auf eine kleine Plattform klettern muss und von dort aus auf dem kleinen Stück Plastik Platz nehmen und festhalten muss und dann düst man ein Stück und am Ende prallt man ab und fährt gerade wieder zurück. Nunja, so eine war da auch. Die Kleine ist mit ihren knapp zwei Jahren noch zu klein um das alleine zu machen, aber wozu gibt es Mami!? Erstens um zu helfen, damit es trotzdem klappt und zweitens um es selbst zu machen! :-D Ich liebe diese Dinger! Ich sag nur letztfetz! ;-)

 

Ausserdem ist meine Kleine alleine ein relativ schwieriges Klettergerüst hochgeklettert. Ich war so stolz als sie oben war, dass ich geklatscht habe. Daraufhin stellte sie sich auch hin und klatschte mit. Herrlich!

 

Auf dem Heimweg wurde sie sehr müde und schlief eine halbe Stunde. Was nicht besonders lang ist, aber besser als nichts, denn oft lässt sie den Mittagsschlaf schon ausfallen, ist dann aber entsprechend früh müde. Den Nachmittag über hing ich etwas durch, die Hitze ist einfach nicht mein Ding. Aber zum Glück war da der Papa wieder da, der noch Lust auf eine kleine Fahrradtour mit dem Kind hatte und so hatte ich zwei Stunden frei!

 

Nach dem Abendessen ging es gegen acht Uhr ins Bett und sie schlief heute durch genügend Trubel am Tag und dem kurzen Nachmittagsschlaf sehr schnell ein. Auch dies zurzeit eher eine Seltenheit.

Daher für mich ein perfekter Tag!

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Kulinarischer Hotspot - Ellmauer Hof, Ellmau, Österreich

Ich möchte noch von einem kulinarischen Hotspot aus dem Urlaub berichten.

Hotel und Restaurant an der Bundesstraße

An unserem letzten Tag im Urlaub, wollten wir abends nochmal schön essen gehen. Mit Kind ist das ja immer so eine Sache. Wir waren zwar mehrmals mittags essen. Aber abends kann das Kind ja schon mal knatschig werden. Aber wir hatten Glück, unsere Tochter machte gut mit und wir hatten einen schönen Abend.

 

Und das lag definitiv auch an dem Restaurant in dem wir waren. Am Nachmittag waren wir auf der Bundesstraße am Ellmauer Hof vorbeigefahren. Nun sind Restaurants an größeren Straßen oftmals touristisch und sowohl Qualität als auch Service lassen zu wünschen übrig. Daher war das Restaurant auch nicht unsere erste Wahl, aber die anderen Alternativen hatten entweder Ruhetag oder keinen freien Tisch mehr, obwohl wir bereits um sechs essen wollten.

Toller Service und leckeres Essen

Das junge Team begrüßte uns freundlich und war zu jeder Zeit sehr zuvorkommend und aufmerksam. Regelmäßig schäkerten sie mit unserer Tochter, wenn sie an unserem Tisch vorbei kamen.

 

Die Getränke und typischen Tiroler Spezialitäten (Tiroler Gröstl, Schlutzkrapfen und Marillenknödel) wurden schnell serviert und schmeckten total lecker und gar nicht nach touristischer Großküche.

 

Nach einem leckeren Essen sind wir gut gesättigt nach Hause gegangen. Es war ein sehr schöner Abschluss unseres Urlaubes.

 

Was das dazugehörige Hotel angeht, kann ich keine Aussage treffen, da wir eben nur zum Essen dort waren. Würde ich dort wohnen, würde ich wohl allerdings hoffen, kein Zimmer zur Straße zu haben, da dort wirklich viel los war.

 

Ellmauer Hof, Steinerer Tisch 30, 6352 Ellmau, Österreich


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Neuer Kulinarischer Hotspot - Jausenstation Hollenauer Kreuz

Ich habe wieder einen kulinarischen Hotspot entdeckt!

Eine wunderschöne Jause mit leckerem Apfelstudel, Apfelkuchen sowie warmer Trinkschokolade. Schön eingerichtet und auf der Sonnenterasse gibt es einen tollen Blick auf den Wilden Kaiser. Entweder wandert man oder fährt mit dem Auto hinauf.

 

Jausenstation Hollenauer Kreuz, Astbergweg 51, 6353 Going-Schattseite, Österreich

 

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Mein schmerzfreier Weg zum Stillen (Blogparade „Mein schmerzfreier Stillstart“ von Mama-Baby-Vision)

Anlass dieses Artikels ist die Blogparade von Tabea vom Blog Mama-Baby-Vision. Sie macht einen tollen Blog rund ums Thema Geburt, Schwangerschaft und Wochenbett. Ich möchte Euch von meinem Stillstart mit meiner kleinen Tochter erzählen, die vor neun Monaten auf die Welt gekommen ist.

Das Thema Stillen hat mich während der Schwangerschaft nur mäßig beschäftigt. Für mich war klar: ich werde Stillen. Es ist das Beste für das Kind, es liegt in meiner Natur als Frau, dass ich Stillen kann – also kann ich Stillen. Mein Optimismus war da nicht zu bremsen. Daher habe ich mir im gesunden Rahmen Gedanken zu diesem Thema gemacht: ich informierte mich zu möglichen Stillpositionen, kaufte mir schon während der Schwangerschaft ein bequemes Stillkissen, das zum Schlafen super angenehm war, und erfuhr, dass man die Brustwarzen lieber nicht durch Bürsten auf das Stillen vorbereiten sollte.

      

Das erste Mal Stillen

 

So kam unsere Tochter auf die Welt und erst auf dem Zimmer, ca. drei Stunden nach der Geburt, kam ich auf die Idee, das Kind mal anzulegen. Natürlich wusste ich, dass man früh anlegen sollte, aber irgendwie war im Kreissaal noch alles so neu und aufregend, dass wir erst im Zimmer wirklich zur Ruhe kamen. Glücklicherweise half mir eine Kinderkrankenschwester beim ersten Mal, denn obwohl ich wusste, dass das Kind möglichst viel Brust in den Mund nehmen sollte, damit es gut saugen kann, war ich dann doch etwas unsicher. Und eigentlich war es so, wie ich es erwartet hatte und es klappte auf Anhieb sehr gut. Unsere Tochter hatte immer großen Hunger, jedenfalls ging ihr Mund immer weit auf und ich nannte sie in diesen Momenten liebevoll Piranha.

 

Im Krankenhaus hielten sie mich dazu an, alle vier Stunden zu stillen, damit der Milcheinschuss kam. Das habe ich dann gemacht, es war ganz schön anstrengend. Besonders, weil sie gerne schlief und ich sie immer erst einmal wecken musste und auch beim Stillen immer wieder einschlief. Aber ich boxte mich durch und so dauerte ein Stillvorgang schon mal seine ein bis zwei Stunden, bis ich sie geweckt und gestillt hatte. Als wir zuhause waren legte ich diesen strengen Rhythmus sofort ab und stillte nur noch nach Bedarf. Nur, wenn ich das Gefühl hatte, dass sie besonders lange nichts mehr getrunken hatte, gab ich ihr die Brust. Die sie dann auch immer gerne nahm. Wobei ich das anfänglich strenge Stillen nach Uhr im Nachhinein schon sinnvoll fand, um überhaupt in einen Rhythmus zu kommen und die Milchproduktion in Gang zu setzen.

 

Wie klappt’s mit dem Stillen?“

 

Die häufigste Frage in den ersten Tagen und Wochen war: „Wie klappt’s mit dem Stillen?“ Und irgendwie hatte ich den Eindruck alle wollten, dass es nicht klappt, aber hey, es klappte. So ganz ohne Probleme. Der Milcheinschuss kam, ganz ohne Busenexplosion. Ich hatte keine wunden Brustwarzen, achtete aber auch darauf, dass sie genug Brust im Mund hatte und ich hatte einfach Geduld. Ich glaube das sind die größten Probleme, die fehlende Geduld der Mütter und oftmals auch die Unwissenheit über das Stillen.

 

Mittlerweile stille ich seit neun Monaten. Hatte zwischenzeitlich zwei kleinere Milchstaus, die ich aber einfach ausmassieren konnte. Auch mit den ersten Zähnchen kamen die Beissversuche an meiner Brust die schmerzhaft waren, aber dennoch stille ich fast immer noch voll. Auch weil das Thema B(r)eikost einfach irgendwie schwierig ist. Stillen ist so schön einfach, anlegen, wenn sie Hunger hat und fertig. Nun muss Essen gekocht werden, aber sie verträgt noch nicht alles, der Stuhlgang wird zäh und so weiter und so fort. Momentan habe ich vor, dass ich sie um den ersten Geburtstag abstille, aber wer weiß, wohin uns diese Reise noch führt, denn

 

"Stillen ist Nahrung für Körper und Seele."

 

(Dora Schweitzer)

 

 
 PS.: Liebesmama hat ebenfalls an der Blogparade teilgenommen und einen eindrücklichen Bericht über ihre erste Stillzeit geschrieben.

 

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Ein Hoch auf Dich

Da liegst du schlafend neben mir, du kleines Wesen. 

Ganz ruhig atmest du, träumst vielleicht einen schönen Traum. Manchmal möchtest du etwas trinken oder suchst einfach nur meine Nähe. Dann öffnest du deinen Mund und findest wie selbstverständlich meine Brust. Dieses Wunder, DU Wunder!

 

So hilflos liegst du da, so friedlich, so lieblich, so schön. Warm, an mich geschmiegt, zum Verlieben - wäre da nicht schon diese unendliche Liebe.

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